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Ein Museum für Schwergewichte "Halle 31, Nutzfahrzeugmuseum Willich", nennt sich eine Initiative, die in dem niederrheinischen Ort im Dreieck Düsseldorf-Krefeld-Mönchengladbach ein kleines Museum für die Fahrzeuge aufbaut, um die sich sonst kaum jemand kümmert. Lieferwagen, Laster und Straßenschlepper bilden den Schwerpunkt der Ausstellung, die in einer rund 1000 Quadratmeter großen Halle zu sehen ist. Die Räumlichkeiten in Willich gehören zum alten "Stahlwerk Becker", das noch zu Kaiser Wilhelms Zeiten entstand und heute ein Gewerbegebiet beherbergt. In einem der denkmalgeschützten Gebäude befindet sich heute der Verlag Klaus Rabe, der in erster Linie Oldtimer-Literatur veröffentlicht. Hier erscheinen Zeitschriften wie der "Historische Kraftverkehr", die "Schlepper Post" und "Fahrrad & Moped" sowie zahlreiche Bücher zum Thema. Ein kleiner Buchladen rundet das Programm ab. Das Nutzfahrzeugmuseum befindet sich praktisch in Untermiete beim Verlag Klaus Rabe. Die Museumsinitiatoren sind zur Zeit damit beschäftigt, ihre Gründung ins Vereinsregister eintragen zu lassen. Angestrebt ist ebenfalls die Anerkennung der Gemeinnützigkeit. In der Ausstellungshalle, die um das Jahr 1910 entstand, finden sich zur Zeit Fahrzeuge vom Goliath Dreirad aus den fünfziger Jahren über den Opel Blitz von 1944 und den Hanomag SS 100 bis hin zum Büssing Trambus von 1956. Die Halle dient auch des öfteren als Festsaal für Oldtimer-Veranstaltungen und Clubtreffen. Die Aktiven des
Museums sind nach wie vor bestrebt, historisch interessante Fahrzeuge
vor der Verschrottung zu retten und sie zu restaurieren oder an andere
Oldtimer-Freunde weiterzugeben. Eine Restaurierwerkstatt wird ebenfalls
zur Zeit eingerichtet. Halle 31, Nutzfahrzeugmuseum
Willich Tel. 02154-48280 |